Urlaub in China Teil 11 – Dalian City

Urlaub in China Dalian Innenstadt 5

Die nächsten Tage haben wir Dalian City weiter erkundet. In der Innenstadt gibt es an (fast) jeder Ecke ein Kaufhaus. Eines größer als das andere. Dann gibt es noch den Victory Square, ein dreistöckiges, unterirdisches Einkaufszentrum. Die Größe ist einfach unglaublich mit ca. 27.000 Quadratmeter. Entlang dieser Straße gibt es einen Pizza Hut und einen KFC. Für Essen war also gut gesorgt :-).

Dalian ist zwar nicht so groß wie Peking, aber dennoch riesig mit ca. 8 Millionen Einwohnern. Das sind fast so viele Menschen wie in ganz Bayern :). Die Straßen sind meistens sehr belebt. Aber natürlich gibt es auch Tage, an denen nicht so viel los war. Die Deutschen würden sich hier tot trampeln und hektisch durch die Massen rennen. Aber hier läuft alles viel ruhiger ab. Hier achten die Menschen viel mehr auf einander.

Egal wo man hin schaut, Wolkenkratzer überall. Im Gegensatz dazu ist Frankfurt ein kleines Dorf.

Der Youhao Square (Platz der Freundschaft) wurde in den fünfziger Jahren, als Erinnerung an die Russisch-Chinesische Freundschaft, angelegt. 1996 wurde eine riesige Kristallkugel, mit 15 Meter Durchmesser und einem Gewicht von 117 Tonnen, errichtet. Nachts steuert ein Computer 7852 Lampen, die die 3120 Glasflächen in rot, grün und gelb beleuchten.
Die „Füße“ stellen fünf Hände dar, die die freundliche Koexistenz aller Staaten auf fünf Kontinenten symbolisiert.

Wie auch in Deutschland haben die Banken in China sehr imposante Wolkenkratzer. Fotos des Verwaltungsgebäudes der China Construction Bank könnt ihr weiter unten ansehen, welche im Jahr 1954 gegründet wurde um staatliche Bauten zu finanzieren. Heutzutage ist es eine normale Bank, die sowohl Geschäftskunden als auch Privatpersonen betreut.

Nach einem anstrengenden Tag in Dalian City haben wir uns dann zwei, drei Bierchen gegönnt. Um diesen Biergarten herum werden Fische, Tintenfische, Garnelen und andere Meeresbewohner auf offener Flamme gegrillt. An diesen Geruch muss man sich erst gewöhnen :). Vor allem weil das Fleisch, wie auch in Peking, den ganzen Tag ungekühlt in der Sonne liegt.

Das beste Essen gab es meiner Meinung nach in den koreanischen Restaurants. In der Mitte des Tisches wurde ein kreisförmiger Ausschnitt gefräst. In diesen Ausschnitt wurde eine Metallschale mit glühend heißen Kohlen gesetzt. Darauf setzten die Mitarbeiter dann den Grillrost. Fertige Gerichte konnte man hier nicht bestellen. Stattdessen sucht sich der Gast sein Fleisch selbst aus. Unter anderem konnte man Lamm – , Schwein – und Rindfleisch, hauchdünn geschnitten, bestellen. Dazu bestellten wir noch Tintenfisch und Gemüse, das auch auf den Grill gelegt wurde. Man hat sein eigenes Schälchen für die Sesam Soße und gegebenenfalls Nudeln oder Reis. Aber ohne chinesische Sprachkenntnisse ist es recht sinnlos, weil alles nur in Chinesischen Schriftzeichen geschrieben ist. Glücklicherweise war ein Freund dabei, der der Sprache mächtig ist.

Man konnte sogar lebendige Raupen bestellen, die, wenn sie „fertig“ waren, „ausgelaufen“ sind, urgh, ekelhaft :D. Zum Glück gab es zwei Grills an unserem Tisch, so dass wir unser Fleisch auf dem zweiten Grill zubereiten konnten :-).

Die Ereignisse der letzten Tage könnt ihr im nächsten Post nachlesen.

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